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Fotomarathon Lübeck 2014 - Teil 1.


Hey ihr Lieben,

Eigentlich sollte ich am Samstag meine Bilder zu der ersten Fotografie Challenge mit dem Thema "Die 4 Elemente" posten, doch leider hatte ich noch keine Gelegenheit, meine Idee zum Thema Feuer umzusetzen.
Der Post wird also erst nächste Woche folgen, bis dahin schaut unbedingt bei den anderen Teilnehmern vorbei, es sind wirklich schöne Fotos entstanden!

4. Juni → Evas Photographies
5. Juni → Realize Photography
6. Juni → Voislavieenrose
7. Juni → Funkenfrühling
8. Juni → Saris Bücherwelt
9. Juni → Montone Fotografie
10. Juni → We wrote a Story here
11. Juni → Sunny-Blossom-Photography
12. Juni → Moonshoot
13. Juni → Magic-Sabrinajulia
(14. Juni → Und ich)

Dafür habe ich mir am Samstag Fotoideen zu anderen Themen überlegt - ich habe zusammen mit Pia am Lübeck Fotomarathon 2014 teilgenommen.

Nun fragt ihr euch sicher, was genau ein Fotomarathon überhaupt ist.
Wie ihr euch denken könnt, hat das ganze herzlich wenig mit Sport zu tun, obwohl man natürlich schon einiges an Strecke abläuft.
Aber nein, hier geht es nicht um die gelaufenen Kilometer, sondern um die schönsten, kreativsten und einfallsreichsten Bilder zu bestimmten, vorgegebenen Themen.

Wir haben also einen Zettel mit 10 verschiedenen Themen bekommen, die wir in den nächsten Stunden fotografisch in Szene setzen sollten.
Der Clou dabei ist, dass die Themen der Reihenfolge nach abgearbeitet werden müssen, denn am Ende mussten die 10 Fotos in der richtigen Reihenfolge auf der Speicherkarte zu finden sein.
Die Bilder durften außerdem nicht bearbeitet werden.

Nachdem alle Fotos geschossen wurden, gab man seine Speicherkarte samt passender Startnummer (155) zum Auslesen.
Nun berät eine Jury bis zum 27.Juni, welche Fotostrecke einen der schönen Preise gewinnt.
Es gibt unter anderem eine neue Kamera von Olympus, Hotel- und Shoppinggutscheine zu gewinnen.

Doch auch wenn wir nichts gewinnen sollten - der Tag hat wirklich viel Spaß gebracht und die gewonnenen Erinnerungen sind mindestens genau so viel wert!

Das Interessanteste an der ganzen Sachen sind natürlich die Bilder, die wir euch nicht vorenthalten möchten.
Allerdings werde ich nur die ersten 4 Themen mit euch teilen, die anderen werden in einem zweiten Teil folgen.

Die ersten 2 Aufgaben, die nicht zu den eigentlichen Themen gehörten, aber als Identifizierung der Teilnehmer dienen sollten, waren die Startnummer und ein Selfie zu fotografieren.

Trotzdem wollten wir auch die beiden Aufgaben so kreativ wie möglich umsetzen.

DSC_7831b

Für die Startnummer haben wir uns entschieden, diese als Hausnummer darzustellen. Das Bild ist wohl nicht perfekt, aber es geht ja um die Idee.

DSC_7834b

Das Selfie sollte natürlich wenn möglich uns beide zeigen und da kam Pias spiegelnde Sonnebrille gerade recht.
Zum Glück kann man auch noch die Startnummer erkennen.


DSC_7838b

Das erste Thema war "Lübecker Fenster". Wir haben uns gedacht, dass sicher sehr viele irgendwelche Kirchenfenster fotografieren werden, die zwar sehr schön sind, aber unserer Meinung nach zu langweilig.
Auf die Idee mit dem Bahnhofsfenster bin ich gekommen, während ich auf Pia gewartet habe.
Mir gefällt die Idee, dass jemand aus seinem Fenster guckt, Fernweh hat und vor seinem inneren Auge dann den Bahnhof sieht, der als Symbol für den Aufbruch gilt.
Wenn ich am Bahnhof stehe, würde ich auch immer am Liebsten in einen Zug steigen und wegfahren, einfach irgendwohin.

DSC_7992b

Als nächstes Thema folgte "Rasant", was gar nicht so einfach umzusetzen ist.
Wir sind zum Lindenteller gegangen, einem Kreisel, wo immer viel Verkehr ist und die Autos meistens schnell fahren - auf jeden Fall kommt es einem als Fußgänger so vor.
Schlussendlich haben wir dann einen Fahrradfahrer erwischt, der auch schon etwas Tempo draufhaben muss, um nicht im Verkehr unterzugehen.
Hier habe ich nachträglich sein Gesicht verpixelt.

DSC_8031b

"Hoch hinaus" hieß das nächste Thema und da jeder Teilnehmer freien Eintritt auf den Petri-Turm hatte, war uns klar, dass die Meisten ein Bild auf der Aussichtsplattform des Turmes aufnehmen würden.
Genau deswegen haben wir uns für dieses etwas andere Bild entschieden. Im Hintergrund übrigens bewusst die Spitzen des Holstentors.

DSC_8056b

Für das Thema "buntes Treiben" hätte man natürlich gut die Menschenmassen in der Breiten Straße fotografieren können, doch uns fielen direkt ganz andere Bewohner unserer Stadt ein: die Tauben.
Für diese Fotos begaben Pia und Ich uns also quasi in Lebensgefahr, als ich auf dem Platz lag, um die Tauben aus einem guten Winkel zu erwischen und Pia todesmutig Tuc-Kekse an die Vögel verteilte.
Ziemlich traurig war es natürlich, die ganzen anderen Bilder dieses Spektakels zu löschen, denn leider durften wir am Ende ja nur ein Bild für dieses Thema abgeben.


Die anderen Themen, zu denen ich noch Bilder im zweiten Teil posten werde, sind Folgende:


  • Brückenschlag
  • Schuppen
  • Bewegendes
  • Geistreich
  • Gastreich
  • Volle Kraft voraus!



Nun würde mich interessieren, was ihr in eurer Stadt zu diesem Thema fotografiert hättet oder was eure Ideen zu den weiteren 6 Themen sind.
Schreibt es mir doch als Kommentar, ich würde mich freuen. ♥




Stadt, Land, Liebe im März.


Wer öfter auf meinem Blog vorbeischaut, hat sicher schon den Banner zu dem Projekt Stadt, Land, Liebe gesichtet, welches von Ariane ins Leben gerufen wurde.
Weitere Infos findet ihr hier.

Jeden Monat stellt Ariane fünf Aufgaben, die dabei helfen, seinen Lebensraum noch etwas besser kennen und lieben zu lernen.

Ab und zu klingt es ja in meinen Blogposts schon an: Ich liebe mein kleines Dorf.
Von vielen ist das eine unverstandene Liebe, denn hier im Dorf sei nie was los und sowieso gibt es hier nur Felder.
Einige Witzbolde beschreiben mein Dorf sogar als "Eine Kreuzung mit 2 Straßen" (aber das ist sowas von gelogen, wir haben nämlich ganze 4!) und denken, ich würde auch scherzen.

Ich bin wirklich froh, dass ich in meinem Dorf aufgewachsen bin, denn keine Kindheit ist schöner als die auf dem Dorf.
Stundenlang bin ich mit Freunden auf Erkundungstour durch die Wälder gestreift, viele Hügel habe ich mit meinem Pflegepony erklommen und immer bin ich dreckig und glücklich nach Hause gekommen, wo Mama schon mit Kakao und Keksen wartete.
Für manche mag sich das schnulzig anhören, aber meine Kindheit war so schön.
Zum Glück musste ich mich nicht mit 11 schon für irgendwelche digitalen Äpfel und Brombeeren interessieren, sondern kannte nur das Obst von den Bäumen und die frischen Eier von Opas Hühnern.
Meine Mode beschränkte sich auf Jeans mit Löchern am Knie und kuscheligen Pferdepullis und wenn ich mit Puppen spielte, dann mit Polly Pockets. Barbies waren für Loser.

Okay, ich schweife ab. Aber ich würde jedem Kind wünschen, so aufzuwachsen, dass man den Gesang von Blau- und Kohlmeisen unterscheiden kann und auch weiß, wie ein Eichelhäher aussieht, ohne Tintenherz gelesen zu haben.

Natürlich sagen dann viele, dass die Kindheit vielleicht schön war, aber das Leben als junger Teenager sicherlich nicht.
Okay, ich muss sagen, dass ich Glück hatte, dass meine Eltern mich überall hingefahren haben, denn ohne Auto kommt man bei uns tatsächlich nicht weit.
Aber es gab nichts, was ich vermisst habe oder gern anders gehabt hätte.

Es tut gut, einen Ort zu kennen, wo man abschalten und den ganzen Trubel hinter sich lassen kann. Mein Zuhause.

Jetzt habe ich etwas anderes geschrieben, als ich eigentlich wollte, aber ich denke, man kann sich ungefähr vorstellen, wie ich lebe.
Was ich noch anmerken möchte:
Mein Dorf ist auch nicht wirklich weit weg von der Zivilisation, es sind ungefähr 15 Minuten bis nach Lübeck und 5 bis in alle umliegenden Dörfer.

Ich habe es diesen Monat nicht geschafft, alle fünf Aufgaben zu erledigen, aber den Frühlingsanfang bei uns habe ich gut dokumentiert, seht selbst:

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Über meinen Lieblingsort musste ich lange nachdenken und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich keinen richtigen Lieblingsort habe, aber ein Lieblingsfotomotiv: Mein Ausblick aus dem Zimmerfenster:

Image and video hosting by TinyPic
hmm, Anscheinend hat das Gifprogramm die Qualität sark herabgesetzt, ärgerlich.

Und ich schaute immer neidisch auf irgendwelche Sonnenuntergangsbilder von WeHeartIt, dabei sind unsere Sonnenuntergänge mindestens genau so schön.
Und langweilig wird mein Ausblick sicher auch nicht!


Ich hoffe euch hat die kleine Reise gefallen und vielleicht mögt ihr ja auch beim Projekt mitmachen oder mir von eurem Wohnort in den Kommentaren berichten!