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Agoraphobie 2.0 - Mein Kampf gegen die Angst

Schon oft habe ich versucht, mit Worten zu beschreiben, wie sich die letzten 3 Jahre für mich angefühlt haben.
Die Reaktionen der Leser zeigten mir zwar, dass meine Worte ankamen und verstanden wurden, für mich ist dieses Kapitel jedoch noch nicht abgeschlossen.

Es gibt immer noch Dinge und Situationen, die ich langsam oder anders angehen muss und mir fallen dabei immer wieder neue alte Erinnerungen ein, die ich verdrängt hatte.
Jetzt könnte man meinen, diese Erinnerungen gingen keinen etwas an, aber ich habe keine Angst, darüber zu reden oder zu schreiben, tatsächlich hilft es mir, mich und meine Psyche in bestimmten Situationen noch besser verstehen zu können und auch meinem Umfeld begreiflich zu machen, warum ich so fühle wie fühle.

Während meine beste Freundin mich bereits „Xtreme Rebel Lea 2.0“ nennt, weil ich frei von Panikattacken bin und wieder jede Situation meistern kann, die mir unüberwindbar vorkam, muss ich mir oft ins Gedächtnis rufen, wie viel ich tatsächlich erreicht habe.
Denn natürlich ist da immer noch ein bisschen Angst übrig, die ich bändigen oder einfach über mich ergehen lassen muss und sei es auch nur dieses blöde Herzrasen, obwohl ich eigentlich gar nicht so aufgeregt bin, wie mein Körper wieder tut.
Mittlerweile kann ich meistens darüber lachen, wenn mein Körper mal wieder Gefahr wittert, wo absolut keine ist, aber das war nicht immer so.

Wie sind diese Panikattacken überhaupt entstanden?
Meine Therapeutin hat mir das so erklärt:
Jeder Mensch hat mehr oder weniger stark ausgeprägte Urinstinkte, die wir von unseren Vorfahren übernommen haben.
Eine davon ist der natürliche Fluchtinstinkt, wenn Gefahr droht.
Stresshormone werden ausgeschüttet, darunter Adrenalin: Puls und Blutdruck steigen an, Muskeln werden angespannt, der Atem geht schneller und das Gehirn stellt sich auf das Wesentliche ein: Bereit für den Kampf oder die Flucht.

Alles begann ungefähr im September 2011, ich war gerade als Austauschschülerin in den USA.
Anfangs fühlte es sich an wie eine normale Erkältung.
Ich war immer müde, schlapp, mir war oft schwindelig und das Atmen fiel mir schwer, dazu kam, dass ich manchmal am ganzen Körper zitterte und mir schwarz vor Augen wurde.
Lange nahm ich das einfach so hin, weil die Ärzte mir eintrichterten, das käme von der Erkältung und dem ungewohnten Umfeld. Bald würde es mir sicher besser gehen.
Stattdessen wurde es schlimmer.
Bei jeder Blutabnahme fiel ich in Ohnmacht (wobei ich mich immer noch frage, was die Ärzte mit dem Blut angestellt haben), ich war morgens zu kraftlos, um zur Schule zu gehen und manchmal saß ich auf meinem Bett und wusste nicht mehr, was ich die Stunde zuvor getan hatte. Erinnerungslücken.

Ich fürchtete mich, abends schlafen zu gehen, weil ich Angst hatte, nicht mehr aufzuwachen.
Ein unwirkliches Gefühl begleitete mich, als würde ich in einer Seifenblase stecken und mich von oben herab beobachten.
Ich dachte, ich würde verrückt werden, weil ich mir all das laut der Ärzte nur einbilden würde.

Vermutlich begannen die Panikattacken bereits dann, aus dem einfachen Grund, da mein Körper so geschwächt war und es mir so schlecht ging, dass er die Gefahr nicht mehr richtig einordnen konnte.
So einfach entsteht eine Angststörung.

Nun war mir natürlich nicht bewusst, dass das, was ich durchmachte, auch noch von Panikattacken gespickt war.
Ich musste zu dieser Zeit oft aus dem Unterricht, da mir wieder schwarz vor Augen geworden war und das eine Panikattacke ausgelöst hatte.
Es verging kein Tag, an dem meine Gastmutter mich nicht früher abholen musste.

Diagnose: Diabetes Typ 1
Da ich außerdem immer weiter abnahm, kaufte mir meine Gastfamilie in ihrer Verzweiflung Nährstoffshakes und diese kleinen Flaschen mit blauem Deckel markieren für mich den ersten Wendepunkt meiner Geschichte.
Es war wieder einer dieser Tage, wo ich den ganzen Tag im Bett gelegen und an die Decke gestarrt hatte, um dem Schwindel zu entkommen.
Ich konnte ja nicht ahnen, dass der Schwindelanfall, der auf den Nährstoffshake folgte, alles in den Schatten stellte.
Woran ich mich erinnern kann, ist, dass sich der Raum drehte und ich verzweifelt versuchte, meine Augen offen zu halten, was mir nicht gut gelang.
Ich bekam keine Luft und hyperventilierte, mein Gastvater trug mich ins Auto und wir fuhren ins Krankenhaus, dazu noch eine ganze Reihe an Eindrücken und Emotionen, die ich nicht beschreiben kann.
Im Krankenhaus musste ich in eine braune Tüte atmen, mein Blut wurde untersucht und eine ganze Reihe an Tests folgten.
Komisch, dass ich mich daran erinnern kann, wie meine Gastmutter und ich anfangen mussten, zu lachen, als ich dort mit der blöden Tüte saß und endlich eine Diagnose bekam: Diabetes Typ 1.

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Damals: Mit Rollstuhl bei Abraham Lincoln am Flughafen posieren 

Ich wurde falsch behandelt
Klar, könnte man denken. Erleichterung. Endlich würde es bergauf gehen.
Nach einem üblen Glukosetoleranztest, es war der schlimmste Tag meines Lebens, war klar, dass die Diagnose stimmte. Nach 2 Monaten, in denen es mir so dreckig ging, dass ich nur im Bett liegen konnte, aber mir angeblich alle Beschwerden nur eingebildet hatte.
Leider wurde es nicht besser, da ich trotz der Diagnose falsch behandelt wurde, nämlich wie ein Typ 2 Diabetiker mit einer strengen Diät, die selbst hier bei uns in Deutschland so nicht mehr üblich ist.

Der Entschluss, endlich nach Hause zu fliegen, war nicht einfach und ich habe mich lange dagegen gesträubt, meinen Traum „Auslandsjahr“ aufzugeben, aber die Verzweiflung meinerseits war einfach zu groß.
Ich traute mich nicht mehr aus dem Haus, ich war zu schwach, um im Stehen zu duschen und ich nahm immer weiter ab, obwohl ich die Diät nicht mehr befolgte.

Ich musste viel neu lernen
Psychisch und physisch am Tiefpunkt kam ich in Deutschland an und verbrachte sehr viel Zeit im Krankenhaus.
Ich musste lernen, meinen Alltag mit Diabetes zu managen, die Panikattacken zu bändigen und wieder entspannen zu können.
Ich musste Mut aufbringen, um wieder aus dem Haus zu gehen, meine Muskeln aufzubauen und in Menschenmassen nicht den Kopf zu verlieren.

Ich konnte nicht mal zehn Minuten spazieren gehen, ohne völlig fertig zu sein.
Ich hielt die großen Pausen in der Schule nicht aus und verbrachten diese oft auf der Toilette oder in einer ruhigen Ecke.
Ich konnte nicht einfach in die Stadt oder ins Kino, weil mir große Plätze Angst machten.
Ich war lange Zeit sehr angespannt, konnte keine fünf Minuten still sitzen und ertrug nur so viel körperliche Nähe wie zu einer kurzen Umarmung nötig war.

Und das sind nur einige der Dinge, für die ich kämpfen musste und auf die ich zurückblicke, wenn ich mal wieder unzufrieden über meine Leistungen bin.
Denn sicher ist: Ich habe eine Menge erreicht und kann stolz auf mich sein.
Was ich anderen (vielleicht) wiederum voraushabe, ist, dass ich weiß, wofür es sich zu kämpfen lohnt und ich jeden Tag mit der Gewissheit aufstehe, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es nur will.

In meiner Geschichte bin ich die Gewinnerin.







Warum es hier so still geworden ist.

06 Dezember 2014 | / | 5 Kommentare

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Der Text zum Post wird überarbeitet - danke für euer Verständnis!

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Mottowoche Abitur 2014


Da ich es momentan nicht unbedingt schaffe, öfter als einmal die Woche zu posten, habe ich noch viel Material, das ich euch zeigen möchte.
Natürlich geht es auch um die Frage, was euch mehr interessiert und da mein Blog laut Google Analytics sehr viele Suchbegriffe zum Thema "Abimottowoche" hat, fangen wir doch mit den Bildern der gerade zu Ende gegangenen Mottowoche an.

Ich habe versucht, möglichst Bilder zu nehmen, die mehrere Menschen bzw. verkleidete Menschen zeigen - falls die Fotos einen meiner Klassenkameraden stören, sagt doch bitte einfach Bescheid!

Die Mottwoche ist natürlich eines der Highlights, wenn man endlich im letzten Jahrgang angekommen ist.
Auch dieses Jahr gab es wieder sehr orginelle Ideen und wir hatten viel Spaß an der Umsetzung (und ich denke der Rest der Schule auch)!

Ich denke, dass in dem Fall Fotos aussagekräftiger sind als viel Text, also lasse ich die Bilder nun für mich sprechen:

KINDHEITSHELDEN // 31. März 2014:

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WESTERN // 1. April 2014:

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STEREOTYPES // 2. April 2014:

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Stimmt ihr mir zu, dass Laura immer so rumlaufen sollte? :D ♥

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CASINO ROYALE // 3. April 2014:

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We're the rich kids, baby #rkoi

OKTOBERFEST // 4. April 2014:

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Des woa freilich a moards Gaudi!

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Photobombing!




Stadt, Land, Liebe im März.


Wer öfter auf meinem Blog vorbeischaut, hat sicher schon den Banner zu dem Projekt Stadt, Land, Liebe gesichtet, welches von Ariane ins Leben gerufen wurde.
Weitere Infos findet ihr hier.

Jeden Monat stellt Ariane fünf Aufgaben, die dabei helfen, seinen Lebensraum noch etwas besser kennen und lieben zu lernen.

Ab und zu klingt es ja in meinen Blogposts schon an: Ich liebe mein kleines Dorf.
Von vielen ist das eine unverstandene Liebe, denn hier im Dorf sei nie was los und sowieso gibt es hier nur Felder.
Einige Witzbolde beschreiben mein Dorf sogar als "Eine Kreuzung mit 2 Straßen" (aber das ist sowas von gelogen, wir haben nämlich ganze 4!) und denken, ich würde auch scherzen.

Ich bin wirklich froh, dass ich in meinem Dorf aufgewachsen bin, denn keine Kindheit ist schöner als die auf dem Dorf.
Stundenlang bin ich mit Freunden auf Erkundungstour durch die Wälder gestreift, viele Hügel habe ich mit meinem Pflegepony erklommen und immer bin ich dreckig und glücklich nach Hause gekommen, wo Mama schon mit Kakao und Keksen wartete.
Für manche mag sich das schnulzig anhören, aber meine Kindheit war so schön.
Zum Glück musste ich mich nicht mit 11 schon für irgendwelche digitalen Äpfel und Brombeeren interessieren, sondern kannte nur das Obst von den Bäumen und die frischen Eier von Opas Hühnern.
Meine Mode beschränkte sich auf Jeans mit Löchern am Knie und kuscheligen Pferdepullis und wenn ich mit Puppen spielte, dann mit Polly Pockets. Barbies waren für Loser.

Okay, ich schweife ab. Aber ich würde jedem Kind wünschen, so aufzuwachsen, dass man den Gesang von Blau- und Kohlmeisen unterscheiden kann und auch weiß, wie ein Eichelhäher aussieht, ohne Tintenherz gelesen zu haben.

Natürlich sagen dann viele, dass die Kindheit vielleicht schön war, aber das Leben als junger Teenager sicherlich nicht.
Okay, ich muss sagen, dass ich Glück hatte, dass meine Eltern mich überall hingefahren haben, denn ohne Auto kommt man bei uns tatsächlich nicht weit.
Aber es gab nichts, was ich vermisst habe oder gern anders gehabt hätte.

Es tut gut, einen Ort zu kennen, wo man abschalten und den ganzen Trubel hinter sich lassen kann. Mein Zuhause.

Jetzt habe ich etwas anderes geschrieben, als ich eigentlich wollte, aber ich denke, man kann sich ungefähr vorstellen, wie ich lebe.
Was ich noch anmerken möchte:
Mein Dorf ist auch nicht wirklich weit weg von der Zivilisation, es sind ungefähr 15 Minuten bis nach Lübeck und 5 bis in alle umliegenden Dörfer.

Ich habe es diesen Monat nicht geschafft, alle fünf Aufgaben zu erledigen, aber den Frühlingsanfang bei uns habe ich gut dokumentiert, seht selbst:

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Über meinen Lieblingsort musste ich lange nachdenken und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich keinen richtigen Lieblingsort habe, aber ein Lieblingsfotomotiv: Mein Ausblick aus dem Zimmerfenster:

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hmm, Anscheinend hat das Gifprogramm die Qualität sark herabgesetzt, ärgerlich.

Und ich schaute immer neidisch auf irgendwelche Sonnenuntergangsbilder von WeHeartIt, dabei sind unsere Sonnenuntergänge mindestens genau so schön.
Und langweilig wird mein Ausblick sicher auch nicht!


Ich hoffe euch hat die kleine Reise gefallen und vielleicht mögt ihr ja auch beim Projekt mitmachen oder mir von eurem Wohnort in den Kommentaren berichten!







Neuinterpretation von Rotkäppchen - ein Kunstprojekt.


Endlich kann ich euch unser Kunstprojekt vorstellen, über das ich vor einigen Posts gesprochen habe.

Um allen Bildern die Chance zu geben, sich zu entfalten, werde ich die Posts aufteilen, unter dem Label "Märchen" könnt ihr die Bilder dann der Reihe nach anschauen, sobald alle Posts erschienen sind.

Das Fotoshooting für Rotkäppchen Original habe ich euch bereits hier vorgestellt.

Heute kann ich nun entlüften, was hinter dem großen Geheimnis "Neuinterpretation" steckt.

Wie stellen wir uns Rotkäppchen im 21. Jahrhundert vor?

Als wir heute unser Kunstprojekt der Klasse präsentiert habe, sagte einer unser Mitschüler einige liebe Worte, die ich euch gern zitieren möchte.
Er meinte, dass Märchen ein wichtiges Kulturgut sind, welche immer weiter verdrängt werden, sei es von neumodischen Geschichten wie Harry Potter und Herr der Ringe oder einfach, weil nicht mehr so viel vorgelesen und manche Märchen als zu brutal eingestuft werden.

Doch sie vermitteln uns bestimmte Werte durch ihre Moral und ich denke, dass man die Märchen auch auf das heutige Leben beziehen kann, wie wir es eben versucht haben und wie es meiner Meinung nach auch erstaunlich gut gepasst hat.
(Bei manchen Märchen natürlich mehr als bei Anderen.)

Es geht darum, zu sehen, dass einem gute Dinge geschehen, wenn man sich gut verhält und das jede Tat bzw. jeder Fehler Konsequenzen hat, die das Leben positiv oder negativ beeinflussen.

Da es ein Kunstprojekt war, stand bei uns natürlich dennoch die Fototografie und keine Analyse und Interpretation im Vordergrund, weswegen ich an dieser Stelle aufhöre, herumzuphilosophieren.

Modern Red Riding Hood.

"Es war einmal eine Diva, die mit ihrem roten Cabrio durch die Stadt flitzte.
Da sie dabei immer ein Tuch um ihren Kopf wickelte, um ihre Frisur vor dem Fahrtwind zu schützen, wurde sie fortan Rotkäppchen genannt."

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Natürlich gibt es auch zu diesem Bild eine Making-Of Geschichte.

Eines schönen Tages machten sich zwei Mädchen in ihrem kleinen grünen Auto auf zum Supermarkt Edeka, um für ihr Kunstprojekt zu fotografieren.
Sie hatten gedacht, dass der Einkaufsladen an einem Nachmittag relativ leer sein würde, hatten sich jedoch getäuscht.
Nun musste Eines von ihnen mit Tuch, Sonnenbrille und im Kleidchen vor einem Regal posieren, während die Andere fotografierte und versuchte, keine irritiert guckenden Passanten aufs Bild zu bekommen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass die Szene ziemlich lustig und peinlich zugleich war.
Immerhin wurde uns sofort erlaubt, ein paar Fotos zu machen und die Rotkäppchenweinfalschen so hinzustellen, dass das Licht gut fällt.

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Ich sollte unbedingt das neue Werbegesicht werden!



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Achtung, ausgewilderte Abiturienten - unser Abimotto im Wettbewerb


Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Blogposts mit "heute war ich mit meiner Mama spazieren" anfangen, was wohl daran liegt, dass ich, wenn ich nicht gerade Selbstporträts mache, gern (Makro)aufnahmen aus der Natur auf meinem Blog poste und man die besten Aunahmen nur durch einen Spaziergang einfängt.

Und auch in den letzten Wochen haben sich viele dieser Naturbilder angesammelt, aber ich hatte einfach keine Lust, sie zu teilen.
Was zum einen daran liegen mag, dass ich nicht dauernd das "Gleiche" posten möchte und zum anderen daran, dass sie wirklich nicht besonders interessant geworden sind.

Ohne, dass ich es so richtig gemerkt habe, hat mein Blog deswegen fast drei Wochen pausiert und auch jetzt ist es mir zu kalt und trist draußen, um schöne Fotos entstehen zu lassen.
Ich wollte mich nur unbedingt melden, nicht dass ihr denkt, ich hätte keine Lust mehr auf den Blog.
Keine Sorge, das würde ich vorher ankündigen!

Auch wollte ich mich bei all den neuen Lesern bedanken - ich freue mich über jeden Einzelnen von euch und natürlich besonders über eure lieben Kommentare!
Danke an Vita und Bel für die Blogvorstellung!

Ach und wenn ihr wissen wollt, was ich heute gemacht habe, besucht Chamys Blog, ich habe dort einen Gastpost verfasst!

Ich hoffe, ihr seid nicht traurig, dass ich euch nun keine neuen Bilder zeigen - Moment, da war ja was.
Letzte Woche Dienstag lief eine Horde wilder Tiere in unserer Schule herum und wenn euch meine Bilder bis jetzt nicht interessant genug vorkamen, dann wohl spätestens jetzt.

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Vorbereitungen - Making Of im Schnelldurchlauf


Jetzt fragt ihr euch sicher, ob wir nicht mehr alle Tassen in Schrank haben. 
Bei manchen von uns bin ich mir da tatsächlich nicht so sicher, aber um eure Frage gebührend zu beantworten:

Wir haben unser Abimotto für ein Gewinnspiel von EF fotografiert, bei dem wir 6000€ für unseren Abiball gewinnen können!
Und damit wir das schaffen, brauchen wir dringend eure Hilfe und 5 Minuten eurer Zeit.

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Es wäre wirklich toll, wenn ihr auf diesen Link klicken: WETTBEWERB, die EF Seite liken und dann für unser Bild abstimmen könntet!
Danach könnt ihr die Seite auch wieder entliken, die Stimme zählt trotzdem.

Das Ganze dauert am Pc nur um die 5 Minuten und würde euch ganz viel gutes Karma bescheren, weil ihr uns (arme) Abiturienten wirklich glücklich machen würde!
Also nehmt euch ein Herz für Abiturienten und klickt auf den Link! :)

nikkel





Lichtermeer auf den Weihnachtsmärkten - Fotografie


Freitag und Samstag war ich auf den Weihnachtsmärkten in Lübeck und Kiel unterwegs und hatte natürlich meine Kamera im Schlepptau.
An Weihnachtsmärkten faszinieren mich nie die Stände, sondern viel mehr die heimeligen Lichter überall, die sich natürlich auch gut auf Fotos sehen lassen, da man so schöne Bokeh-Effekte erzeugen kann.
(Die liebe Jenny von Dezemberliebe hat auf ihrem Blog übrigens ein schönes Tutorial für Bokehaufnahmen der besonderen Art gebloggt. Schaut es euch doch mal an!)





Morgen ist dann tatsächlich auch schon wieder Heiligabend, die Zeit verging wie mittlerweile jedes Jahr wirklich schnell. Und diesmal haben wir noch nicht mal Schnee - ein bisschen traurig bin ich darüber ja schon.
Auch wenn ich spätestens im Januar genug von der weißen Pracht habe, so gehört sie für mich zu Weihnachten einfach dazu.





Dennoch wünsche ich euch schöne Weihnachtstage, leckeres Essen, ein gemütliches Zusammensein mit der Familie und natürlich viele tolle Geschenke! ♥



Ich werde Heiligabend mit meinen Eltern, meinem Opa und Besuch/Verwandten aus Leipzig feiern, am Ersten und Zweiten Weihnachtstag kommen dann alle anderen Verwandten vorbei und es gibt leckeres Essen.
Ich freue mich schon auf Alle und auf die Freude beim Auspacken der Geschenke.
Etwas zu verschenken ist doch wirklich das Beste an Weihnachten, oder? :)











Und mit diesem skurillen Foto schließe ich den Post. 
Am Samstag war in Kiel ordentlich was los, da Holstein Kiel gegen Rostock gespielt hat und die Polizei von einigen Auseinandersetzungen ausging.
Der Bahnhof war also umzingelt von Polizisten und zwischen all dem Getümmel entdeckten wir Sherlock Holmes.
Den Echten, versteht sich.
Einer von der Polizeistaffel erzählte mir, dass sie den Mann schon seit 20 Jahren kennen und er überall auftaucht, wo etwas passiert.
Glücklicherweise hatte er auch seine Pose einstudiert und ich durfte ein Foto von ihm machen.
So eine Begenung hat man nun wirklich auch nicht alle Tage - wer weiß, wen ich in Zukunft noch so vor die Linse kriege.


P.s.: Ich weiß leider nicht warum, aber ich kann die Fotos mit einer Größe von 800x530px von Flickr aus nur noch als Frame einbetten, wird wohl ein Fehler sein.






Happy first Advent!

01 Dezember 2013 | / / | 9 Kommentare

Wer meinen alten Blog gelesen hat, der kennt sicher noch meine Motivationsposts, in denen ich aufgelistet habe, was in der Woche oder an bestimmten Tagen positiv war.
Manchmal hat man ja so Tage, an denen man das Gefühl hat, die ganze Welt hat sich gegen einen verschworen und klar, wer dann pessimistisch denkt, dass der Tag nur noch doof weiterlaufen kann, der findet tatsächlich an diesem Tag noch viele Dinge, die ihn stören.
Außerdem nehmen wir Vieles einfach viel zu selbstverständlich hin und erfreuen uns kaum noch an den kleinen Dingen im Leben. 
Ein nettes Gespräch, der Geschmack vom Schokoriegel in der Pause oder der Vogel, der vorm Fenster sitzt und sein Lied singt.

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Mittlerweile bin ich ziemlich gut darin geworden, über den Tag hinweg solche kleinen Dinge zu bemerken.
Gesammelt ergeben sie dann entweder schöne 24 Stunden oder eben Tage, an denen Manches nicht gut lief, das aber keineswegs den Weltuntergang einläutet.

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Trotzdem möchte ich die Reihe gern wieder aufnehmen, denn gerade in den Wintermonaten jammert man ja gern mal. Sei es über den Schnee, die Kälte oder die statisch-aufgeladenen Haare.

Da ich diese Woche krank war, werde ich die Woche davor noch mit hineinnehmen.
Es würde mich freuen, wenn ihr Lust hättet, mitzumachen, und mir in den Kommentaren oder einem Blogpost mitteilt, was eure liebsten Momente der letzten Woche waren!


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  • Meine neue Kamera - die Nikon D7000 mit dem 50mm 1.8 Objektiv
  • Schokocroissants zum Frühstück
  • Weihnachtsdeko (meine Engelchen-Lichterkette ♥)
  • Eine schöne Geburtstagsfeier einer Freundin (Wrecking Ball!)
  • Gute Klausuren in Deutsch, Geschichte und Religion
  • Ein neuer (und mein erster) Eyeliner
  • Ein interessantes Thema für das Kunstreferat
  • Ben & Jerrys Eis
  • Mit einer Gesichtsmaske entspannen


Das sind ein paar Anregungen. Vermutlich sollte ich doch wieder vernünftig anfangen, zu sammeln. 
Leider gehen so kleine Erinnerungen auch recht schnell verloren...

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Weiterhin nehme ich an einer Dezember-Blogparade teil, die euch die Zeit bis Weihnachten versüßen soll.
Klickt euch einfach jeden Tag auf den jeweiligen Blog und schaut, was für euch vorbereitet wurde!


 
      
(Äh ja, mein Blog heißt jetzt leider Journal to her Dreams... Wie auch immer, ich hatte keine Zeit, einen eigenen Kalender zu machen und ansonsten ist dieser hier von Vivien ja wirklich schön... Nur ich finde, darauf sollte man schon besonders achten!)

hfa





Wir testen eine Kamera: Nikon D7000

23 November 2013 | / / | 34 Kommentare

Heute habe ich meine neue Kamera abgeholt und ich bin schon ganz verliebt in sie!
Sie hat einfach so viele Dinge, die ich an meiner Olympus vermisst habe - was nicht heißt, dass die Olympus E-450 eine schlechte Kamera ist!
Immer noch würde ich die Kamera Anfängern empfehlen, die sich ein wenig mit der Fotografie auseinandersetzen wollen.
Auch für Reisen ist die Kamera optimal, da sie so leicht und kompakt ist. Mit dem 25mm Pancake Objektiv hätte ich mir keine bessere Reisebegleiterin vorstellen können!
Übrigens bleibt meine alte Kamera eine Weltenbummlerin - bald reist sie mit Laura, der neuen Besitzerin, nach Argentinien!
Ich freue mich jedenfalls, dass ich eine tolle neue Besitzerin gefunden habe, denn auch wenn es nur eine Kamera ist - irgendwie ist sie mir ja ans Herz gewachsen ;)

Heute haben also eine Freundin und ich die "Neue" ausgetestet. Zusammen mit der Nikon D7000 habe ich mir das Nikkor 50mm 1.8 Objektiv gekauft und bin sehr zufrieden mit der Entscheidung.
Jenny war übrigens schon mal  from on the Blog, nämlich hier: KLICK!

Ihr kennt das ja, erstmal müssen Blümchen oder Pflanzen fotografiert werden, um die Kamera gebührend zu testen.

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Das Timing für die "Golden Hour" war perfekt, also sind wir zu einem der unzähligen Felder in meinem Dorf gefahren und haben Fotos in einer Disziplin gemacht, bei der meine kleine Olympus immer ein wenig geschwächelt hat.
Wie ihr an den Aufnahmen vielleicht sehen könnt, hatten wir unseren Spaß beim Sonne einfangen und Haare in die Luft werfen.

Auch die Videofunktion haben wir getestet und ich war überrascht über die Schärfe der Aufnahme!
Vielleicht wird es dann auch bald ein paar Videos auf meinem Blog geben :)

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Von jetzt an stammen also alle Fotos auf diesem Blog von meiner neuen Nikon D7000 ♥